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FAQs

Was kostet der Führerschein (B)?

Young lady thinking with question marks overheadDiese Frage ist nicht so einfach zu beantworten. Es gibt die fahrschulunabhängigen Kosten wie: Prüfungsgebühren die beim TÜV anfallen, Gebühren für das Straßenverkehrsamt, Kosten für die Teilnahme an einem Kurs für „Lebensrettende Sofortmaßnahmen“, Kosten für ein biometrisches Passbild und die Kosten für einen Sehtest beim Optiker oder Augenarzt. Diese Kosten liegen insgesamt bei ca. 185,00 Euro bis 190,00 Euro. Dann gibt es die fahrschulabhängigen Kosten nämlich die Kosten für die eigentliche Führerscheinausbildung, wie: Grundbetrag für die Verwaltungsarbeit der Fahrschule und den theoretischen Unterricht, Lehrmaterial, Kosten für die Übungsfahrten, Kosten für die besonderen Ausbildungsfahrten und die Vorstellungsentgelte für die theoretische sowie die praktische Prüfung. Hier gibt jede Fahrschule bei Interesse natürlich gerne Auskunft. Die Preise von Tom’s Fahrschule können hier eingesehen werden. Eine unbekannte Größe bei der Berechnung der Führerscheinkosten ist die benötigte Anzahl der Übungsfahrten. Diese ist von der jeweiligen Lernentwicklung des Fahrschülers abhängig und variiert auch von Fahrschüler zu Fahrschüler oft erheblich.

Was brauche ich, um mich für den Führerschein (B) anzumelden?

Für die Antragsstellung wird ein biometrisches Passbild, eine Sehtestbescheinigung vom Optiker/Augenarzt und eine Bescheinigung der Teilnahme an einer Unterweisung in lebensrettenden Sofortmaßnahmen (Erste Hilfe) benötigt. Es kann jedoch alles nachgereicht werden, sodass eine Anmeldung jederzeit möglich ist und mit dem theoretischen Unterricht unmittelbar begonnen werden kann.

Wie alt muss ich für die Fahrerlaubnis B eigentlich sein?

Grundsätzlich gilt das vollendete 18. Lebensjahr als Mindestalter. Mit der Ausbildung kann natürlich frührer begonnen werden, z.B. mit 16,5 Jahren bei der Teilnahme am begleiteten Fahren mit 17 (BF17). Bereits 3 Monate vor dem erreichen des Mindestalters kann die theoretische Prüfung abgelegt werden. Einen Monat vor dem Erreichen des Mindestalter kann die praktische Prüfung abgelegt werden. Die Fahrerlaubnis wird mit erreichen des Mindestalters ausgehändigt.

Wie viele Fahrstunden (Fahrerlaubnis B) muss ich eigentlich machen?

Es gibt zum einen die Übungsfahrten, deren benötigte Anzahl von der Lernentwicklung des Fahrschülers abhängig ist. Als groben Richtwert kann man das Lebensalter gleichsetzen mit der Anzahl der benötigten Übungsfahrten. Außerdem gibt es die gesetzlich vorgeschriebenen, besonderen Ausbildungsfahrten. Beim Ersterwerb der Fahrerlaubnis B sind das 12 Fahrstunden zu je 45 Minuten. 5x auf Bundes-oder Landstraßen, 4x auf Autobahnen oder Kraftfahrstraßen und 3x bei Dämmerung oder Dunkelheit.

Wie viel Zeit habe ich, um die theoretische Prüfung abzulegen?

Die theoretische Prüfung darf frühestens 3 Monate vor Erreichen des Mindestalters abgelegt werden. Der Abschluss der Ausbildung darf insgesamt nicht länger als 2 Jahre zurück liegen. Der TÜV wird allerdings 12 Monate, nach Beauftragung, den Prüfauftrag an das Straßenverkehrsamt zurückgeben, sollte die theoretische Prüfung bis dahin nicht abgelegt worden sein. Es müsste dann ein neuer Fahrerlaubnisantrag gestellt werden.

Wie viel Zeit habe ich, um die praktische Prüfung abzulegen?

Die praktische Prüfung darf frühestens einen Monat, vor Erreichen des Mindestalters, abgelegt werden. Der Führerschein wird aber erst mit Erreichen des Mindestalters, vom Straßenverkehrsamt, ausgehändigt. Es ist erforderlich, die praktische Prüfung, bis spätestens 12 Monate nach Bestehen der theoretischen Prüfung, bestanden zu haben, da ansonsten der TÜV den Prüfauftrag an das Straßenverkehrsamt zurück gibt. Die theoretische Prüfung würde dann ihre Gültigkeit verlieren! Es müsste dann ein neuer Fahrerlaubnisantrag gestellt werden.

Welchen Unterricht muss ich eigentlich besuchen?

Grundsätzlich besteht der Unterricht aus dem Grundstoff, der für alle Klassen gleich ist. Das sind die Themen 1-12. Die Reihenfolge, in der die Themen zu absolvieren sind, ist gesetzlich nicht vorgeschrieben. Es ist allerdings sinnvoll, die Themen wirklich alle zu besuchen. Manchmal jedoch lässt sich das vom Fahrschüler aus organisatorischen Gründen nicht realisieren.

Dann gibt es noch den klassenspezifischen Zusatzstoff, der komplett besucht werden muss! Für die Fahrerlaubnis B sind das die Themen 13 und 14. Hier ist es dann auch nicht gestattet  beispielsweise das Thema 14 durch zweimaligen Besuch des Themas 13 zu ersetzen. Gleichzeitig kann auch die Teilnahme an Thema 13 oder 14 nicht ein Thema aus dem Grundstoff ersetzen.
Insgesamt muss also ein B-Fahrschüler 14 mal am theoretischen Unterricht teilnehmen!